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Generalunternehmer mit Planungsaufgabe oder Generalübernehmer lösen zunehmend Public Private Partnerships (PPP) ab. Mit einer Erweiterten Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB+) lassen sich Herausforderungen wie komplexe Laborgebäude oder auch Kliniken der Maximalversorgung erfolgreich meistern.

Vergaben an einen Generalunter- oder -übernehmer bedingen, dass auch Planungsaufgaben an diese übertragen werden. Das führt leider immer wieder zu Schnittstellen im Management und bei der Koordination, bei Planungsleistungen oder auch Bauteilen, insbesondere bei nutzerspezifischen Ausstattungen. Die Folge sind hohe Risikozuschläge oder Störungen im Projekt.

Immobilienexperten von Drees & Sommer haben mit der FLB+ jetzt eine Lösung entwickelt. Wesentlicher Vorteil gegenüber der bisherigen "einfachen", rein planungsbasierenden Leistungsbeschreibung: Mit der FLB+ können die Spezialisten Gebäude flexibel in unterschiedlicher Planungstiefe darstellen. Grundlage ist immer der Geschäftsprozess des Kunden, der in der Immobilie abgebildet werden muss.

Hinzu kommt ein weiterer Mehrwert: Die FLB+ ist vollständig in Projekte integrierbar, die unter Building Information Modeling (BIM) laufen.

Individueller Zuschnitt möglich

Der Umfang der Erweiterten Funktionalen Leistungsbeschreibung lässt sich individuell konfigurieren. Sollte der Generalunternehmer etwa auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie den Auftrag für ein Raum- und Flächenmodell erhalten, umfasst eine FLB+ sinnvollerweise die Beschreibung aller Koordinationsprozesse mit Schnittstellenbeschreibung zwischen den Beteiligten und den Planungs-, Gutachter- und Beratungsleistungen. Sie enthält zudem die funktionalen Anforderungen an die Bauteile samt Definition von Mindeststandards sowie eine detaillierte Darstellung des Inbetriebnahme-, Abnahme- und Übergabeprozesses. Letzteres bietet Bauherren besonders bei höher technisierten Gebäuden mehr Verlässlichkeit, können sie auf diese Weise doch Sicherheits- und Digitalisierungskonzepte in ihre Immobilien integrieren.

Erfolgreich verlaufende Drees & Sommer-Projekte in NRW, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen künden von der steigenden Akzeptanz des Verfahrens. Und immer mehr zeigt sich, dass sich die FLB+ auch bei Investorenausschreibungen oder der Anmietung von Spezialimmobilien wie beispielsweise Polizeipräsidien oder Rechenzentren gewinnbringend einsetzen lässt. Experten des Unternehmens managen aber nicht nur das Verfahren selbst, sie arbeiten ferner mit Vergaberechtsberatern zusammen. Diese erarbeiten zum Beispiel Wertungs- und Zuschlagskriterien, betreuen Bieterfragen und begleiten die Verhandlungsphase mit ihrer baulich-technischen Fachkenntnis.

Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern

Insbesondere verfügt Drees & Sommer über Erfahrungen bei öffentlichen Auftraggebern mit output-spezifischen Ausschreibungs- und Vergabemethoden. Beim Bau von Klinikgebäuden in Essen, Bonn und Freiburg oder beim Polizeipräsidium Bonn sowie dem Landratsamt für den Bodenseekreis hat sich bereits gezeigt, dass die Kunden von dieser speziellen Expertise profitieren.