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Schulen im Wandel – große Ziele, große Aufgaben

Deutsche Schulen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, bedarf es nachhaltiger Konzepte, die an die örtlichen Gegebenheiten und Bedarfe angepasst sind.

Ganztagesangebote, Gemeinschaftsschule, Inklusion, Profilklassen oder Digitalisierung sind nur einige der Schlagworte, die bereits seit einigen Jahren die deutsche Schullandschaft maßgeblich beeinflussen. Tatsächlich werden hier aber bislang nur selten Ergebnisse erzielt.

In Baden-Württemberg wurde beispielsweise bereits 2014 das politische Ziel formuliert, dass 70 Prozent der Grundschulen bis 2022 über Ganztagesangebote verfügen sollen (siehe Presseinformation des Städtetags vom 20.11.2016). Bis Dato liegt der Ausbaustand mit rund 16 Prozent jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.

Komplexe Aufgaben bei knappen Ressourcen

Grund für die zögerliche Umsetzung der gesteckten Ziele ist häufig die Komplexität der Aufgabe bei gleichzeitig eingeschränkten Ressourcen der Schulträger. Viele Fragen müssen gestellt und beantwortet werden, bevor ein nachhaltiges Konzept zur Entwicklung der eigenen Schullandschaft entstehen kann, zum Beispiel:

  • Wie steht es um die örtliche Nachfrage an Ganztagesbetreuung und inwiefern müssen Schülerzahlentwicklungen, Wanderungsbewegungen und mögliche Konkurrenzangebote berücksichtigt werden?
  • Welche baulichen und räumlichen Potenziale, Einschränkungen und Risiken bergen die bestehenden Schulgebäude?
  • In welchem Termin- und Kostenrahmen bewegt sich das jeweilige Vorhaben?
  • Welche Fördermöglichkeiten bestehen und wie können diese optimal abgeschöpft werden?

 
In Hockenheim sind kreative Konzepte gefragt


Die Große Kreisstadt Hockenheim plant aktuell die bedarfsgerechte Entwicklung des städtischen Schulstandortes mit Realschule und Grundschule. In einem weiteren Schritt wird auch das Gymnasium folgen.

Bereits früh im Projekt wurden die wichtigen Entscheidungs- und  Wissensträger von Seiten des Gemeinderats, des Schulträgers, der Bauverwaltung sowie der Schulleitungen, des Schulamtes und des Fördermittelgebers in das Projekt eingebunden und gemeinsam ein klarer Fahrplan zur Zielerreichung definiert.

Drees & Sommer verantwortet in Hockenheim nicht nur das Projektmanagement. Auch für die Gebäudezustandserfassung, die Erstellung von Raum- und Funktionsprogrammen und die Umsetzungskonzeption inkl. Termin- und Kostenprognosen sind die Experten mit jeweils eigens entwickelten und erprobten Methoden und Werkzeugen verantwortlich.

Entscheidungsfähige Konzepte aus einer Hand

Diese Vorgehensweise ermöglicht nicht nur die zügige Entwicklung eines belastbaren Umsetzungskonzepts für die jeweils gesteckten Ziele und Rahmenbedingungen. Fast nebenbei entsteht auch eine Dokumentation, die die Anforderungen und Bedarfe der betroffenen Schulen abbildet, eine Klärung der zu erzielenden Förderhöhe erlaubt und als Entscheidungsgrundlage im Gemeinderat dient.